Kunstförderung
Wie in den vergangenen Jahren hat unsere Tochtergesellschaft E+S Rück auch im Jahr 2008 das sogenannte „Examenskonzert“ in Hannover ausgerichtet. Jedes Jahr erhalten bei dieser Veranstaltung drei bis vier Meisterschüler der Hochschule für Musik und Theater Hannover die Möglichkeit, gemeinsam mit großem Orchester zu spielen. Die Studenten legen in diesem Rahmen ihr Konzertexamen ab und erlangen durch diesen Auftritt die notwendige Voraussetzung für ihren Start in eine solistische Laufbahn. Das Examenskonzert fand im Berichtsjahr bereits zum elften Mal statt und dient neben der Förderung der Meisterschüler auch als musikalischer Höhepunkt der jährlichen E+S Rück-Veranstaltung „Hannover Forum“.
Bereits seit vielen Jahren engagiert sich unser Unternehmen auch für die Förderung der bildenden Kunst, insbesondere in Hannover. So haben wir vor 17 Jahren eine Kunststiftung zugunsten des Sprengel Museum Hannover gegründet und stellen der Einrichtung regelmäßig Kunstwerke als Dauerleihgaben zur Verfügung. Für den Ankauf dieser Werke verwenden wir die anfallenden Zinserträge aus dem Stiftungskapital. Speziell veranstaltete Kunstführungen machen diese Sammlung einem größeren Interessentenkreis zugänglich.
Mit unserer eigenen Kunstsammlung ist es uns gelungen, unseren Mitarbeitern, Kunden und sonstigen Besuchern ein Umfeld zu bieten, das vielfältige Anlässe zur Auseinandersetzung bietet. Durch den Erwerb einer sechs Meter hohen Skulptur, „Große Synagoge“ von Rolf Szymanski, haben wir im Berichtsjahr unsere Sammlung um eine weitere wichtige Arbeit zeitgenössischer Kunst ergänzt.
Auch die Kestnergesellschaft in Hannover wird von der Hannover Rück durch ihr Engagement im dortigen Partnerprogramm unterstützt: Durch unsere Rolle als „kestnerpartner“ fördern wir die Gesellschaft kontinuierlich und nachhaltig in ihrer Arbeit. Darüber hinaus hat unser Vorstandsvorsitzender ein Kuratorium für diese weit über Hannover hinaus bekannte Kunstinstitution ins Leben gerufen, dessen Vorsitz er innehat. Das Spendenaufkommen aus diesem Kuratorium ermöglicht es wenigstens teilweise, die stark reduzierten Subventionen der öffentlichen Hand zu kompensieren.