6.6 Liquiditätsrisiken
Dem Liquiditätsrisiko begegnen wir durch regelmäßige Liquiditätsplanungen sowie durch eine liquide Anlagestruktur der Kapitalanlagen. Damit stellen wir sicher, dass die Hannover Rück jederzeit in der Lage ist, die erforderlichen Auszahlungen zu leisten. Beispielsweise steuern wir das Liquiditätsrisiko dadurch, dass wir jedem Wertpapier eine Liquiditätskennziffer zuordnen. Die Einhaltung der in unseren Richtlinien zur Kapitalanlage festgelegten Grenzen pro Liquiditätsklasse unterliegt einer täglichen Kontrolle. Die Verteilung der Kapitalanlagen über die verschiedenen Liquiditätsklassen wird in den monatlichen Kapitalanlageberichten dargestellt und durch Limite gesteuert. Der Anteil der börsentäglich ohne Abschlag liquidierbaren Kapitalanlagebestände betrug zum Stichtag nahezu 60 % und zeigt die hohe Liquidität unseres Portfolios. Aktives Liquiditätsmanagement im Sinne von Umschichtungen und der weiterhin hohen Diversifizierung hat schließlich dazu beigetragen, dass wir in Zeiten der Finanzkrise jederzeit uneingeschränkte Zahlungsfähigkeit sicherstellen konnten.
Excel download (6 KB)Gewichtung wesentlicher Kapitalanlagen1)
| in % | Rahmenwert gemäß Kapitalanlagerichtlinien | 2008 | 2007 |
|---|---|---|---|
| Renten (Direktbestand und Investmentfonds) | mind. 50,0 | 89,0 | 79,1 |
| Börsennotierte Aktien (Direktbestand und Investmentfonds) | max. 17,5 | 0,1 | 10,1 |
| Immobilien | max. 5,0 | 0,1 | 0,1 |
| 1)Ermittlung auf Marktwertbasis | |||
Zu den grundlegenden qualitativen Aussagen, z. B. zur Risikomanagement-Organisation oder Einschätzung der Risikolage, verweisen wir auf den Risikobericht im Lagebericht.