Übergeordnete Ziele und Organisation des Risikomanagements
Oberstes Ziel unseres Risikomanagements ist es, unsere strategisch definierten Risikopositionen einzuhalten und darauf zu achten, dass die Kapitalausstattung jederzeit ausreichend ist. Die folgenden Elemente unseres Risikomanagementsystems sind für uns von zentraler Bedeutung:
- Steuerung und Überwachung der Einzelrisiken, damit das Gesamtrisiko im zulässigen Toleranzbereich liegt
- Funktionstrennung zwischen risikoeingehenden und risikosteuernden Geschäftsbereichen einerseits und risikoüberwachenden Bereichen (Group Risk Management) andererseits
- Prozessunabhängige Überwachung durch die interne Revision
- Regelmäßige Überprüfung der Wirksamkeit der Systeme und gegebenenfalls Anpassung an das geschäftliche Umfeld und/oder die geänderte Risikolage im Rahmen unseres internen Risikosteuerungs- und Kontrollsystems
- Systematische und vollständige Überwachung aller aus heutiger Sicht denkbaren ergebnis- und bestandsgefährdenden Risiken mittels effizienter und praxisorientierter Steuerungs- und Kontrollsysteme
- Adressatengerechte und risikoübergreifende Berichterstattung an den Risikoausschuss und den Vorstand
- Ad-hoc-Berichte im Bedarfsfall
- Dokumentation der wesentlichen Elemente des Systems in verbindlichen Anweisungen
- Gute Finanzkraft- und Risikomanagementbewertungen durch die für uns wichtigen Ratingagenturen
Im Berichtsjahr wurde unser Risikomanagement von Standard & Poor´s mit „Strong“, der zweitbesten S&P-Bewertung, beurteilt. Diese Einschätzung zeigt die Qualität unseres ganzheitlichen Risikomanagementansatzes. Die aktuelle Finanzkraftbewertung durch Standard & Poor‘s lautet: „AA-“ („Very strong“, negativer Ausblick), die Bewertung von A.M. Best lautet „A“ („Excellent“, stabiler Ausblick).